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Montag, 11. Oktober 2021

Spielbericht: Rakete vs. Feinkost

Nach einer starken Anfangsphase führte Feinkost verdient mit 1:0. Erst dann startete die Rakete richtig durch, so dass wir das Spiel noch vor der Halbzeit zu einem 2:1 umbiegen konnten. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit konnte dann Knut (der nach langer Verletzungspause wieder dabei war) nach einem astreinen Konter in gewohnter Manier aus vollem Lauf raketenhaft zum 3:1 einköpfen.


Den Spielstand konnten wir bis kurz vor Schluss mit einer hervorragenden Abwehrleistung verteidigen. Der Anschlusstreffer von Feinkost zum 2:3 kam etwas zu spät. War insgesamt aber ne verdammt enge Kiste.

Spieler des Spiels: Knuuuuuut

Sonntag, 19. September 2021

Ergebnisdienst

Die Generalprobe zum BuLi Auftakt am 10.10. zwischen Rotation Jung Saarbrücken und dem TMSV Balkonia endete 1:8. Geiler Sonntagsnachmittagskick einfach mal zwischendrin. Das "Rückspiel" dann in Burbach. Dann zählsts...


Donnerstag, 20. Februar 2020

Balkonia zu Gast bei den Leipzigern (4:4)

Gestern Abend rollten die Leipziger in Jägersfreude den Grünen Teppich aus und begrüßten die Theken- & Matratzensportler der Balkonia. Mit einem Blick auf die Tabelle (dritter vs. letzter) sollte das eine klare Sache für die Balkonisten sein, was sich in den ersten sieben/acht Minuten des Spiels auch bestätigen sollte. Aber weit gefehlt!

Von Vorne:
Die Leipziger hatten Anstoß, verloren den Ball aber recht zügig und hatten arge Mühen ihn wiederzubekommen. Zu unaufgeregt ließ Balkonia den Ball in den eigenen Reihen laufen und spielte schnell und stark aufs gegnerische Tor. Leipzig kam maximal bis kurz hinter die Mittellinie. Spätestens da war aber Schluss mit eigenem Ballspiel. So stand es innerhalb weniger Minuten 2:0 für rot gegen gelb.


Ob L52 der Balkonia nur einen großzügigen Vorsprung gewähren wollte, oder der Startschuss erst später fiel - auf einmal ging's ab. Leipzig spielte fortan stärker und schneller. Balkonia defensiv nachlässiger. Gleich der erste Angriff mit dem ersten Schuss saß. Ähnlich wie beim zweiten Tor der Gäste, legte auch Leipzig gleich nach und glich aus. Spätestens ab hier war es ein Spiel auf Augenhöhe. Leipzig gelangen in der Folge noch zwei Tore und ließ die Balkonia mit dem Gefühl zurück, dass L52 für alle vier Tore nicht mehr als vier Schüsse brauchte. Balkonia vergab drölfzehnhundert Chancen und hätte klar führen müssen, auch wenn das dem Spielverlauf nicht  gerecht gewesen wäre. 

Also ging Leipzig mit einer komfortablen 4:2 Führung in die Schlussphase. Manch einer träumte vielleicht schon von einem 5:2 Heimsieg. Letztlich besannen sich die Gäste aber darauf hier noch was mitnehmen zu wollen und gaben noch einmal richtig Gas. Leipzig schien das zu überraschen und vor größere Probleme zu stellen. Sie spielten fast nur noch lange Bälle auf den ausgeliehenen Schwalbenspieler. Nach einigen vielversprechenden Angriffen gab's dann endlich den Ertrag für die Mühen. Anschluss und Ausgleich. In der Schlusssekunde hatte der TMSV noch den Sieg auf den Fuß. Der Ball küsste leider nur den Nachthimmel von Jägersfreude. 

Abschließend gabs noch ein Foto und ein paar Bier. Schönes Spiel, schöner Abend. Danke an Leipzig für die Einladung. Jederzeit gerne wieder!

Dienstag, 18. Februar 2020

Ein Palindromischer Fußballtag - Feinkost und Lok trennen sich 8:3

Am Sonntag, den 02.02.2020 kamen nach der wohlverdienten Winterpause LOK Lebach und BBS Feinkost wieder auf die Brasche, um nach einem ausgewogenen Winterschlaf die Bunte Liga Saison 2020 zu eröffnen. Welcher Tag wäre dazu besser geeignet als ein Tag, den es so in der Bunte Liga Geschichte nur ein einziges Mal geben wird? Ein Palindrom, der 02.02.2020, von hinten wie von vorne zu lesen, wie schon Freundeskreis es in ihrem Hit „A-N-N-A“ besungen haben. „Immer wenn es regnet“ war allerdings auch das Motto dieser Partie, „nass bis auf die Haut“ waren nach dem Spiel alle Beteiligten!

Voller Motivation und Eifer starteten beide Mannschaften bei Fritz-Walter-Wetter im HBK Stadion und gleich wurde die Partie schnell gemacht. Sowohl Feinkost als auch LOK machten Druck und konnten gute Situationen herausspielen. Feinkost schaffte es allerdings etwas mehr die Abwehr der LOK in die Zange zu nehmen und ging früh mit dem 1:0 in Führung. Weiterhin ausgeglichen gelang danach allerdings der Ausbau auf ein 2:0, was die LOK etwas in Zugzwang brachte. Hieraus befreiten sie sich gegen Mitte der ersten Halbzeit mit einem gewagten aber grandiosen Distanzschuss, welcher leider nicht das Netz, sondern nur das Aluminium zu spüren bekam. Angefeuert von dieser Aktion baute Feinkost den Abstand weiter aus und die Mannschaften gingen mit einem 4:0 in die Halbzeitpause. Plitsch platsch nass flohen wir unter das Vordach der Schule und die Köpfe wurden zwecks Ausbau der Taktik zusammengesteckt.

Das Vordach zwar die Insel, aber nach einer kurzen Verschnaufpause ging es direkt weiter und beide Mannschaften knüpften an die schnelle Spielweise der ersten Halbzeit an. Die LOK konnte früh auf ein 4:1 verkürzen, worauf dicht gefolgt ein 5:1 und 5:2 folgte, die Ereignisse überschlugen sich, die Torkamera glühte und die Videoaufzeichnungen sind ins Wasser gefallen, weswegen eine genaue Abfolge der Tore nicht mehr nachvollziehbar ist und für immer im Schlamm der HBK begraben wird. Feinkost konnte sich in der zweiten Halbzeit allerdings klar absetzen und den Vorsprung weiter ausbauen. Ein intensives sowie nasses Spiel ging dann mit einem 8:3 an diesem einmaligen Tag zu Ende.

Wir bedanken uns für das faire Spiel und freuen uns auf die Saison 2020 in der stärksten Liga der Welt!

Montag, 16. Dezember 2019

Spielbericht Rakete vs. Eckschwalben 3:2

Nach turbulenten 45min und 0:2 Rückstand, ging der Raketenstart wie bei Space X doch nochmal los und die RaketenChristianer drehten das Spiel - trotz Haargummi-Vorfall - mit einem Last Minute Tor zum Endstand von 3:2.
Spieler des Spiels: Knuuuuuuuuuutschi

Rakete verabschiedet sich somit als Tabellenführer in die Winterpause. Frohe Weihnachten und guten Rutsch

Montag, 9. Dezember 2019

Spielbericht Rakete - Rotation 23:2 (9:2)

Haue haue haue haue... Gestern Nachmittag erreicht mich nachstehende Nachricht vom RaketenChris. 

"Das Ergebnis allein ist bereits ausreichend als Spielbericht. Rotation (ersatzgeschwächt und ohne Auswechselspieler) fing zwar gut an, aber über die Dauer des Spiels ließen Durchschlagskraft und Frische kontinuierlich nach. Wir habens heute clever gespielt. Lob an den Gegner, denn trotz der Höhe der Niederlage haben sie sich nie aufgegeben. Danke für das faire Spiel. Spieler des Spiels: Knuuuuut"

Dienstag, 3. Dezember 2019

Spielbericht TMSV Balkonia vs BBS Feinkost

Nach nunmehr drei sieglosen Partien der Fußballfeinschmecker aus der Nassauerstraße 14, sollte endlich der lang ersehnte Sieg die Trendwende bringen. Die Feinkostler riefen am verregneten 1. Advent zur Cocktail-Party auf - das ausgewiesene Motto: „Aufbaugegner“; doch was zurückschallte war die TMSV Balkonia, die durch ihre bisherigen Leistungen in jüngster Vergangenheit alles andere als ein Aufbaugegner ist. 

Der Vizemeister der Vorsaison Feinkost grüßt mit der Minimalausbeute von drei Fairplay-Punkten vom unteren Tabellenende der Bunten Liga und trifft auf Balkonia, Voyeur Cup Sieger 2019 und Tabellenzweiter der sagenumwobenen Bunten Liga.

Nun denn: Die Fakten auf dem 
Papier schufen Erwartungen, die das Spiel halten sollte. Eine konzentrierte Anfangsphase prägte das erste Viertel der Top-Partie. Beide Mannschaften vertrauten auf ihr geregeltes Aufbauspiel und versuchten über Ballbesitz und Kurzpassstafetten das gegnerische Tor zu finden. Wenig einfache Ballverluste, harte, aber faire Zweikämpfe, lange Zeit ein ausgeglichenes Match auf gutem Niveau. Es zeichnete sich nach und nach ein leichtes Chancenplus für Feinkost ab, das jedoch nicht konsequent zu Ende gespielt wurde. Der polnische Torwart der Balkonia kratze den Ball mehrfach von der Linie. 

Dann sollte es doch ein langer präziser Ball über die Abwehr der Balkonia sein, der das Tore schießen einläuten sollte. Denn dieser wurde von Zawa in der Spitze ansehnlich verarbeitet und mündete in einem traumhaften Hackentor. Gegen Ende der ersten Hälfte kam Balkonia immer mehr ins Rollen und sorgte dafür, dass der Aushilfstorwart von Feinkost, nämlich Motsch von Nilles, ebenfalls eingreifen musste. Noch in der ersten Halbzeit sorgte ein unglücklicher Zweikampf für einen Ausfall bei Feinkost. Johannes Morsch deutete direkt an, dass es nicht mehr weiter geht. Die spätere Diagnose: Prellung und Bluterguss im Knie. Mit dem  Stand von 1:0 ging es dann in die Halbzeitpause. 

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste, wobei das nächste Tor nicht so lange auf sich warten ließ. Ein Standard, Freistoß aus dem linken Halbfeld, fand niemand geringeres als den ehemaligen Kapitän Yannick Berger auf dem langen Pfosten, der das Ei gnadenlos einnetzte. Es folgte ein Distanzschuss aus dem rechten Halbfeld von Zawa zum 3:0. Ein überragender Spielzug mit wenig Ballkontakten, der von Tristan Volley zum 4:0 führte. Ab diesem Zeitpunkt war die Spannung spürbar weniger geworden. Die Konzentration von Balkonia ließ nach, was zu einem kuriosen 5:0 führte. Ein leichtfertiger Fehlpass wurde von Fuchsa abgefangen, der das Überraschungsmoment nutzte und den Ball im gleichen Atemzug aus großer Distanz versenkt. Der Torwart von Balkonia musste daraufhin aufgrund einer Entzündung an der Hand ausgewechselt werden. An dieser Stelle gute Besserung an ihn sowie an Jo. 

Auch ein Ehrentreffer blieb Balkonia nicht verwehrt. Ein gegen Ende der zweiten Halbzeit engagierter Angriff zwang Feinkost zu Unordnung in der Abwehr und misslungenen Klärungsversuchen und führte beim dritten Nachschuss zum 5:1 Trostpflaster für Balkonia. Zu guter Letzt traf nochmal Fuchsa zum Endstand von 6:1 für Feinkost. Es war ein erwartungsgemäß ereignisreiches Spiel mit etwas zu hohem Ergebnis. Der erste Dämpfer der Saison für Balkonia bedeutet die erhoffte Trendwende für Feinkost. (Zawa)

Dienstag, 26. November 2019

Spielbericht Union – Rotation

Der frühe Vogel fängt bekanntlich den Wurm. Dies dachten sich auch die tapferen Haudegen von Union Berliner Luft und Rotation. Trotz der gefühlt minus 28 Grad, der für einen Sonntag wahrlich unchristlichen Uhrzeit zum Fußball spielen und des verbleibenden Restalkohols wurde um 10:30 gepflegt gegen den Ball getreten. Für Vogel und Wurm war es anscheinend noch zu früh, die einzigen lebenden Spezies, die man im Theatre of Scream antreffen konnte, war eine Herde russischer Hobbykicker, die den Platz für sich einnahmen. Nach längerem Hin und Her gaben sie die Hälfte des Platzes aber her. Aufgrund des kleinen Platzes wurde 6 gegen 6 gegolft.
Die erste Hälfte der ersten Hälfte ging klar an Luft. Trotz reihenweise Torchancen, die teilweise wirklich verheerend vergeben wurden, ging man dank eines Doppelpacks des blonden Abwehrspielers mit 2:0 in Führung, der auch große Töne spuckte: „wenn die Offensive nichts trifft, muss ich eben die Tore von hinten schießen“. Kleiner Spoiler, die Offensivreihe von Luft konnte dies natürlich nicht auf sich sitzen lassen. Nach einigen Auswechslungen und dem damit verbundenen verlorenen Spielfluss auf Seiten der Luftler, kam Rotation immer besser in die Partie und erspielte sich auch ihre ersten Torchancen. Aufgrund der deutlich stärkeren Chancenverwertung konnte noch vor der Pause der Ausgleich erzielt werden. Halbzeitstand 2:2.
In der zweiten Halbzeit wurde die Chancenverwertung von Union noch schlechter, trotzdem konnte das erste Stürmertor des Spiels die 3:2 Führung herausschießen. Aber dann, ähnlich wie bei FIFA 19, Anstoßbug, direkter Ausgleich von Rotation.
Die letzten 10 Minuten des Spiels zeigten ein paradoxes Bild. Rotierende Luflter gegen luftlose Rotiationsspieler. 4 Tore der Offensive von Luft. Endstand 7:3. Ein absolut verdienter Sieg von Luft gegen stark kämpfende „Junge SBler“, denen deutlich weniger Auswechselspieler zur Verfügung standen.
Union spielt sich damit ins Mittelfeld der Tabelle vor. Rotation kämpft weiterhin gegen den Abstieg.

Sonntag, 24. November 2019

Spielbericht RakEde

Vom raketenähnlichen Start wurde Ede überrascht und schon nach wenigen Minuten stand es 2:0. Entweder war Ede wachgerüttelt oder wir wurden nachlässig, aber ab diesem Zeitpunkt hatte Ede leichte Spielvorteile und konnte noch in der ersten Hälfte den Anschlusstreffer erzielen. Erst Mitte der zweiten Hälfte fanden wir wieder mehr ins Spiel und konnten wieder ein paar gute Chancen herausspielen. Dann war es Knut, der die Prophezeiung seines Trainers (und Lehrmeisters) erfüllte und durch einen schön herausgespielten Konter auf 3:1 erhöhte. Ede machte dann hinten auf und versuchte auf den Anschlusstreffer zu drängen, doch wir kamen gut in die Zweikämpfe und Knut konnte nach einem (gefühlt) 120-Meter-Sprint zum 4:1 einschieben. 3 Ballkontakte, 2 Tore; was will man mehr. In den letzten Minuten hatten wir noch einige gute Kontermöglichkeiten. Die letzte davon konnte der selbsternannte Linksfuß Thomas durch seine unwiderstehliche Dynamik ("Wie ein Junger!") zum 5:1 nutzen, indem er nach 2 schönen Doppelpässen mit seinem stärkeren rechten Fuß einnetzte. 

Spieler des Spiels: Knuuuuuut

Montag, 18. November 2019

Nachtrag: Spielbericht Luft vs. Leipzig

Das Beste komme zum Schluss dachten sich die hohen Tiere der bunten Liga Spielplankoordinatoren. 
Neue, junge, schnell müde werdende Kicker der Union Berliner Luft gegen alteingesessene, eingespielte, nimmermüde Fighter der Leipziger 52. Ob mit der 52 auf das Durchschnittsalter der Leipziger angespielt wird, oder die bisherigen Gegentore von Union, ist bis heute noch ungeklärt.
Was konnten die zahlreichen Fans, die sich diesen fußballerischen Leckerbissen nicht entgehen lassen wollten, erwarten? Auf jeden Fall zahlreiche Tore. Treten doch die Teams an, die bisher die Spiele mit den meisten Toren für sich verbuchen konnten. Wobei man an dieser Stelle dezent darauf hinweisen muss, dass das bei Union vor allem an der Zahl der Gegentore liegt.

Zu Beginn des Spiels zeigte sich jedoch ein ganz anderes Bild. Taktisch und mental gut eingestellt neutralisierten sich die Teams, weswegen das Spiel hauptsächlich von Kampf geprägt war. Ein Mittelfeldgedümpel par excellence. Mitte der ersten Halbzeit dann jedoch das gewohnte Bild von Luft, deren Torwart den Ball aus dem Netz holte. Damit wurde das taktische Schachspiel ad acta gelegt und es entwickelte sich zu dem erwarteten torreichen Spiel. 
30 Sekunden noch auf der Uhr in der ersten Halbzeit, Zwischenstand 1:2 pro Leipzig, schöner Angriff von Luft, satter Schuss, Pfosten, Halbzeit. Wieder mal ratlose Minen. Der Coach von Luft musste langsam wirklich um seinen Job bangen, damit hätte die bunte Liga ihre erste Trainerentlassung noch vor den Bayern erlebt. Man munkelt, dass Niko Kovac schon zu ersten Gesprächen in einem Saarbrücker Nobelrestaurant residierte.
Die zweite Halbzeit war eine Regenschlacht, in der der Stürmer von Luft, der bis auf seinen Pfostenschuss weitestgehend in der Luft hing, psychologisch wichtig kurz nach der Halbzeit zum 2:2 einschoss. Das Momentum war auf Seiten von Luft, der Regen machte den Leipzigern deutlich mehr zu Schaffen. Ende vom Lied, Union holt seinen ersten Sieg und gewinnt vielleicht ein bis zwei Tore zu hoch mit 5:3. Die Leipziger waren in der ersten Halbzeit die stärkere Mannschaft und hätten einen Punkt verdient gehabt. Trotzdem muss gesagt werden, dass Luft sich den Sieg erkämpfte und mit einer mannschaftlich geschlossenen Leistung, einem wiedermal famos haltenden Keeper und einem überraschend hohen Laufpensum, vor allem des Mittelfeldmotors mit dem weißen Shirt, nun endlich auch punktetechnisch wirklich in der bunten Liga angekommen ist. 


Sonntag, 17. November 2019

Spielbericht Lok Lebach vs. Balkonia

Mit etwas Verzögerung ging die 12 Uhr Partie an den Start. Die roten Trikots hingen noch zum trocknen auf dem Balkon, dehalb heute in grün. Gut für die Lok - mussten sie nicht wieder in neongelben Leibchen spielen.

Beide Teams spielten anfangs gut aus der Abwehr raus bis ins Mittelfeld, verloren den Ball dann aber schneller vor des Gegners Tor als Klaus Kinski seine Beherrschung. Lok mit deutlichen Feldvorteilen und auch gefährlicher beim Abschluss, sowie beim Anlaufen des Gegners. Allerdings auch mit der Treffsicherheit von Storm Troopern. Drei mal Aluminium. In der zweiundzwanzigsten Minute reicht es dem Stürmer der Balkonia und getreu dem Motto "Das Runde muss ins Eckige" drischt er (aus dem Stand?) einfach mal drauf. Passt! Eins zu null. Aus dem Nichts die Führung. Nach Wiederanpfiff spielt Lok energischer auf und auch häufiger in den Strafraum der Theken- und Matratzensportler. Ein verteidigender Balkonist kommt zu spät und trifft nur noch den Fuß vom Lokführer - Strafstoß! Der Anschlusstreffer sitzt links unten im Netz und das kurz vor der Pause!

Auch nach der Pause bleibt die Lok die stärkere Mannschaft, wenngleich auf beiden Seiten unmittelbar vorm Tor nicht viel geht. In der fünfundvierzigsten Minuten dann ein schneller Lok-Angriff über rechts, schnell in die Mitte durchgesteckt, einmal verlängert und einmal drauf. Die Führung für die Lok. Durchaus verdient... 
Zehn Minuten vor Abpfiff stellt sich dann alles auf den Kopf: Der 6er der Balkonia hat in der Halbzeitpause wohl in Trigonometrie promoviert und allen Anwesenden eindrucksvoll gezeigt, wo im Tor so ein rechter Winkel ist. Der hat sowas von gepasst. Vladi, im Tor der Lok, wohl noch mit den Fingerspitzen dran, aber eben doch der Ausgleich. Jetzt war auf einmal Zug im Spiel des TMSV und die Lok nur noch auf Sparflamme. Dann unmittelbar nach dem Anstoß der nächste Vorstoß Richtung Lok-Tor und die erneute Führung. Die Lebacher noch mit mehreren Versuchen, hier noch mal was mitzunehmen. Am Ende sollte es dann doch nur die Teilnehmerurkunde sein. Balkonia gewinnt trotz wenig Anteil am Spiel in einem fairen und bunten Spiel drei zu zwei.



Tore im Video: 1:1, 2:1, 2:2. Danke an André für das Video!

Dienstag, 22. Oktober 2019

Nachtrag: Spielbericht Union Berliner Luft vs Fleur (1:4)

Nach dem Freundschaftsspiel Ede gegen die Allstars ging es wieder um Punkte. Während die Männer in grün-weiß von Fleur um die Tabellenführung kämpften, hatten die Unioner in diesem Spiel einiges wieder gut zu machen. Um ein weiteres Desaster zu vermeiden wurde bei Luft personell aufgestockt. Die geringe Luft der Luftler konnte so kompensiert werden, spielerische Mängel jedoch nicht.
Das eingespielte Team von Fleur startete deutlich stärker in die Partie, biss sich aber an der gut formierten Abwehr von Luft die Zähne aus, beziehungsweise semmelte einen Schuss nach dem anderen in Richtung Ludwigskirche. Gefühlte 700-mal wurde aus der Distanz draufgehalten, erfolgreich war jedoch keiner der Schüsse. Für Fleur steht Torschusstraining ganz oben auf der Tor-Do-Liste. Die beiden Treffer der ersten Halbzeit fielen nach individuellen Fehlern der Luft-Abwehr. Mit einer scheinbar ungefährdeten 2:0 Halbzeitführung konnte Fleur geschmeidig das Halbzeitbier vertilgen.

In der zweiten Halbzeit zeigte sich ein deutlich anderes Bild. Die Unioner spielten Pressing, was sich auch schnell auszahlte, der Stürmer der Luftler schob nach einem starken Ballgewinn im Mittelfeld lässig zum 1:2 Anschlusstreffer ein, sprang danach in die Luft und umarmte die Mitspielerin, die sich beim Debakel gegen Nilles verletzte.

Die Punkteausbeute stimmt noch nicht, aber das Mannschaftsgefüge scheint intakt zu sein.
Das Momentum war nun eindeutig auf Seiten von Luft, jedoch hielt der Torwart von Fleur zweimal überragend. Fleurs Pep Guardiolascher Ballbesitzfußball der ersten Halbzeit wandelte sich in der zweiten Halbzeit überwiegend zu Konterfußball. Die entstehenden Kontersituationen konnte der sehr starke Torwart von Luft zwar weitestgehend vereiteln, beim 3:1 war er aber chancenlos.
Danach war tatsächlich die Luft raus. Fleur hatte noch einen sehr schönen Angriff. Aber die Kombination des Spiels wurde nicht gekrönt, sondern der Ball gekonnt am leeren Tor vorbeigeschossen. Mario Gomez wäre stolz gewesen.

Kurz vor Schluss erzielte der Stürmer mit dem Bändchen im Haar von Fleur noch den 4:1 Endstand. Das Duell der Stürmer mit den Bändchen endete 1:1, das Spiel alles in allem verdient 4:1 für Fleur.
Übrigens hätten beide Vereine durchaus einen Fairplay-Preis verdient.
Spieler des Spiels: Beide Torhüter


Dem deutschen Mittelstand ging es noch nie so schlecht wie heute.

Spielbericht Socca Juniors gegen TMSV Balkonia in der Twitterschau
























Montag, 14. Oktober 2019

Spielbericht zum 4:2 Rakete vs. Feinkost

Nach einem souveränen Einlauf zu unserem Jungfernspiel zeigte uns Feinkost zu Beginn gleich wer der Herr im Haus ist. In unseren ersten 15Minuten Bunte-Liga-Luft waren wir sichtlich nervös, schafften es abernach dem ersten Gegentor besser in die Zweikämpfe zu kommen und unseinige Chancen zu erspielen. Zweimal landete das Leder im Netz vonFeinkost, welche selbst 3-4 hochkarätige Möglichkeiten leichtfertigvergaben.Ein Spieler von Rakete, der anonym bleiben möchte, meinte in der Halbzeit:"Wir haben versucht gegen Feinkost kein Gegentor zu kassieren. Das hatbis zum ersten Gegentor auch ganz gut geklappt"
Am Anfang der zweiten Hälfte konnte Feinkost sehr schnell das 2:2erzielen und drängte auf den Führungstreffer. Alles war wieder offen.In einer hart umkämpften Phase gelang es uns, durch einen sehr schönherausgespielten Konter, das 3:2 und später auch das 4:2 zu erzielen.Trotz gefühltem Ballbesitz von 30:70 konnten wir durch starkekämpferische Leistung noch ein paar gute Chancen herausspielen und dasErgebnis bis zum Schluß halten. Danke an unsere Gegner für das faireSpiel. Spieler des Spiels: Knut

Zusatzpunkte!!!

Leipziger feat. Rotation  - alle Neune ! 9:9

Beide Teams mit hoher Opferbereitschaft bei Sonnenaufgang um 11 Uhr.


Die Jungs von Rotation gucken seit Jahren um diese Zeit gemeinsam die Sendung mit der Maus - und  viele Leipziger freuen sich auf den ZDF-Fernsehgarten, wenn die Schwester von der Sozialstation endlich weg ist.

Der herzlosen Spielansetzung der Liga-Präfektur sei Dank, mussten beide Teams stattdessen zum Ligaspiel antreten.

Viele neutrale  Beobachter fordern daher einen Zusatzpunkt pro Mannschaft wegen seelischer Grausamkeit.


Achja...gebolzt wurde auch noch...auf einem Bambinifeld wegen russischer Annektion des Platzes.

Teilweise sogar sehr ansehnlich..beide Teams gehören zurecht zum erweitersten Favoritenkreis.
Leipzig nun bei erst 2 Spieltagen schon an 26 Toren unmittelbar beteiligt - Hammer !



Samstag, 28. April 2018

Spielbericht Soccas - Uschis 14:3




Pro 1530. Gegen Sonntagsspiele. So ein Quatsch, wenn die Bundesliga Fans nicht wissen was sie tun sollen, ab nach Saarbrücken, Bunte Liga gucken. Während um 1530 mal wieder überbezahlte Kicker in einer Liga, in der es um nichts mehr geht, gegen den Ball traten, ging es um 1700 Uhr am Kieselhumes zur Sache.
Auf feinstem Kunstrasen, unter den Augen von knapp 100 Fans (na gut, könnte auch sein, dass die das Jugendspiel Saar05 gegen den FCS sehen wollten) trafen sich die Soccas und die Uschis zum Duell. 

Numerisch waren die Soccas klar im Vorteil (13:7) und das sollte sich auch im Spiel widerspiegeln. Nachdem die Uschis die erste Hälfte vom Ergebnis her noch recht gut gestalten konnten, machte sich das Fehlen der Auswechselspieler in der zweiten Halbzeit doch schnell bemerkbar, so dass letzten Endes ein 14:3 auf der Anzeigetafel stand. Vielen Dank an die Uschis, dass wir auf eurem Platz spielen durften, hat super Spaß gemacht.

Dienstag, 24. April 2018

Spielbericht Feinkost vs Leipzig 52





Allerfeinste Fußballkost im Heißesten Ball Kochtopf der Stadt versprach die Begegnung zwischen den  ewigen Talenten von Feinkost und den talentierten Ewigen der Leipziger.
Feinkost blieb bislang mit nur 4 Punkten in 4 Spielen eindeutig unter seinen Möglichkeiten und befindet sich im Niemandsland der Tabelle  - wird jedoch den fauligen Geruch der Schnappatmer aus dem Tabellenkeller ohne einen Dreier nicht so schnell los.
L52 ist hingegen noch unbesiegt und will sich trotz aktuellem Kaderumbau oben festzecken.
Beide Teams vor Anruf siegessicher: Theoretisch könne mir praktisch alles - die haue mir weg !
Weg mussten allerdings zuerst mal einige sogennante Freizeitkicker, die wohl den Rahmenterminkalender der BULI nicht kannten, und auf unserer heiligen Brasche rumbolzten. Total bunter Haufen  ohne Trikots, Taktik und Trainer  - wo gibt´s denn sowas ?
Nach einigen Diskussionen wurde der Platz dann - wie Loriot´s Kosakenzipfel  - genau in der Mitte geteilt und es konnte endlich gekickt werden...
...doch gleich zu Beginn wurde deutlich: es ist zu eng, zu heiß und zu windig !
Und so entwickelte sich zunächst ein von vielen Ballgewinnen / - verlusten und Windeiern geprägtes Fußballspiel. Längere Ballpassagen gab es kaum - ein Spiel, wie gemacht für Dribbelkünstler und solche , die es noch werden wollen. Auf Grund der Enge des Platzes war jedoch hüben wir drüben kaum ein Durchkommen - zuviele bunte Beine im Weg !
Ein verdeckter (Fern-) Schuss aus zentraler Position brachte dann die Führung für Feinkost - nichts zu halten für den souveränen Aushilfstorwart Uwe von L52. Auch die Leipziger erarbeiteten sich einige Abschlussmöglichkeiten im Abwehrdickicht der Feinkostler - oft aber zu ungenau oder der sichere Keeper war zur Stelle. Beide Teams neutralisierten sich in der Folge größtenteils gegenseitig, sodass es folgerichtig keine weiteren Tor mehr in der ersten Hälfte gab.
Zur zweiten Halbzeit konnte dann das Spielfeld vergrößert werden und es wurde mehr Fußball gespielt. Um dem Pressing von Feinkost zu entgehen, spielte L52 nun die Abstöße lang auf ihren neuen Hoffnungsträger Promise, der ein verheißungsvolles Debut abgab. Den Ball geschickt mit dem Rücken zum Gegener abschirmend, kam er immer wieder zu gefährlichen Abschlüssen. Auch die übrigen jungen Wilden der Leipziger wurden nun gefährlicher und setzten sich im 1 gegen 1 nun des  Öfteren gegen die starke Defensive von Feinkost durch, deren Torwart jedoch schier unbezwingbar zu sein schien. Die Entlastungsangriffe von Feinkost wurden seltener und letztendlich brachte der Dauerdruck der Leipziger den verdienten Ausgleich - schöner Schuss aus halbrechter Postion , 1:1.
Anschließend hatte gefühlt jeder Angreifer der Leipziger seine eigene Nah-Tor-Erfahrung....Ball am Fuß, freie Schussbahn, Ball fliegt...und dann das weiße Licht am Ende des Tunnels bzw. der zu diesem Zeitpunkt total heiß geschossene Feinkostkeeper, der mehrfach grandios parierte,  bis eine schöne  Hereingabe von rechts  doch noch zentral aus kurzer Distanz zur 2:1 Führung für Leipzig vollendet wurde; Spiel gedreht und das durchaus verdient.
Drops gelutscht ? Käse gegessen ? Klappe zu - Feinkost tot ? MitNichten und Neffen...
Sofort im Anschluss parierte  Uwe von L52 einen Kopfballaufsetzer  aus kurzer Distanz  - Feinkost nun  wieder viel aktiver und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch.
Mehrere gefährliche Angriffe über rechts konnte die Leipziger Abwehr abfangen, nicht jedoch den tollen Distanzschuss aus halbrechter Position - voll wollei in´s lange Eck...2:2 und auch verdient !
Spiel so gut wie rum - alle zufrieden - bis auf den Fußballgott, der  - wohl wegen der späten Anstoßzeit  - noch vorbeischaute und sich an den kürzlichen Last-Second-Siegtreffer der Leipziger gegen Nilles erinnerte...alles gleicht sich aus ;-)
Und so inspirierte er einen Spieler von Feinkost zu einem Solotanz durch die geamte Leipziger Abwehr, bei dem gefühlt 52 Sekunden niemand von uns an den Ball kam, bis die Pille zappelte...ganz stark.
Leck die Katz am Buckel , 3:2, Schlussruf, Wahnsinn !
Danke an alle Beteiligten für das faire und spannende Spiel.
Bleibt Bunt !
Willi52

Montag, 16. April 2018

Soccas - Feinkost 7:1

Nach dem 2:0:0 Sieg gegen die taktisch wie immer hervorragend eingestellte Künstlertruppe der BSG stellte sich bei den Soccas die Frage, wie man sich auf das Spiel gegen Feinkost einstimmen und einstellen sollte. Trainingslager auf Malle, Intensivprogramm mit Felix Magath, Taktikschule bei Lothar Matthäus? Eine Einigung konnte nicht erzielt werden und so gab es verschiedene Gruppen, die Unterschiedliches ausprobierten Die einen wurden kurz vorher krank (keine gute Idee), die anderen machten ne 160km Radtour (Top-Idee), einer ließ sich das Rad aus dem Keller klauen (absolute Scheiße) und wieder andere tranken sich schon mal beim Dartszuschauen ein (erstaunlicherweise keine schlechte Idee). Kurzum, die Voraussetzungen für das zweite Spiel des Jahres hätten besser sein können, aber seis drum, Wetter passte, also ab zur HBK. Die Feinkost Truppe, im Schnitt 20 Jahre jünger und mit brandneuen, brandheißen Designertrikots ausgestattet, machten sich früh professionell warm, während das Warmmachen der Soccas hauptsächlich darin bestand, den Ball, den man gerade 8m am Tor vorbei geschossen hatte, wiederzubeschaffen. Also auch hier, suboptimal. Dann aber begann das Spiel und die neue Geheimtaktik der Soccas sollte sich recht schnell auszahlen. Die blitzschnell vorgetragenen Angriffe der Feinköstler konnten die Soccas solide Defensivqualitäten entgegensetzen und immer mehr Spielanteile gewinnen. Nach einem abgefangenen Ball fiel dann auch recht bald das 1:0, Männä schön mit der – völlig zu Unrecht verpönten - Pike am Torwart vorbei. Zu Beginn war das Spiel leider auch etwas ruppig und es wurde unnötig gegrätscht, was dann auch zu einem Freistoß führte, den Ziege – mit seiner ersten Ballberührung – versenkte. Ein Tor der Feinköstler wurde etwas später nicht gegeben, da diesem eine Grätsche vorausging, bei der zwar der Ball, aber bedauernderweise auch ganz schön viel Jan gespielt wurde – leider gar nicht BunteLiga like. Das sollte dann aber zum Glück auch die letzte Aktion dieser Art bleiben, das restliche Spiel war dann super fair. So auch bei der Monster Defensivaktion, bei der dem einschussbereiten Orti im letzten Moment noch der Ball weggespitzelt wurde. Vor der Pause erhöhte Eric nach schöner Kombination noch auf 3:0. Im zweiten Durchgang erinnerte sich Männä an die Let’s Dance Moves aus der letzten Sendung und tänzelte leichtfüßig an ca. 2/3 der Abwehr vorbei um dann aus spitzestem Winkel (und jetzt hat der geneigte Leser zwei Möglichkeiten wie der Satz weitergehen könnte) a) zum besser postierten Mitspieler zu passen, der dann locker einschob oder b) genial das Ding in die kurze Ecke semmelte. Die Messe war gelesen und die größte Spannung war raus, es fielen dann noch drei (oder vier, je nachdem wen man fragt) Tore, bevor die Feinköstler das Visier dann doch mal scharf gestellt hatten und sehenswert zum Anschlusstreffer kamen. Insgesamt ein schöner Kick bei frühlingshaften Temperaturen – so muss es sein.

Donnerstag, 29. März 2018

Dauerwerbesendung für bunten Fußball

Leipziger 52 vs. Eintracht Nilles 3:2 (1:2)

Allerbester Fußball am bunten Mittwochabend vorm Gründonnerstag im Topspiel zwischen L52 und Nilles.

Der Tabellendritte Eintracht Nilles aus dem Viertel auf Kreuzzug zum brennenden Berg, um den barbarischen 3-Punkteabzug vom grünen Tisch zu egalisieren. Leipzig, einen Punkt und Platz dahinter, will weiter unbesiegt bleiben und Tuchfühlung zur Tabellenspitze halten.
Zuschauer: 1 , der gegen freien Eintritt in Personalunion zum Zeitnehmer und Pressefotograf bestimmt wurde.

" 10 Freunde sollt ihr sein !" hieß es auf beiden Seiten, sodass auf großem Feld gespielt werden konnte.
Die Eintrachtler, alle ehrenamtlich als Schülerlotsen tätig und daher noch im schwarz-weißen Zebrastreifenkostüm angetreten, mit intetessanter Aufstellung. Hinten wummisch und wendisch, vorne schlank und schnell !
Leipzig, gewohnt schlampig gelb,  hinten mit den Denkerstirnen und im Angriff mit Jugend forscht.



Von Beginn an zeigten beide Teams den unbedingten Willen zum Sieg ! Leipzig zwar feldüberlegen, aber immer wieder mit Ballverlusten in der Vorwärtsbewegung, die Nilles zu schnellem Umschaltspiel nutzte. So auch nach ca. 10 Minuten, als der Ball auf der rechten Seite erobert wurde, und durch 2-3 schöne Kurzpässe in die Mitte gelangte...geschickter und genauer Pickenabschluss in's Eck, für den Torhüter auch noch verdeckt - Toooor für Nilles, 0:1. Das hatte sich durchaus angebahnt....

Leipzig antwortete jedoch schnell. Ballgewinn nach gutem Pressing auf links und nach schönem Lauf zur Mitte vollendete der verlorene und wieder zurück gekehrte  Sohn (und frisch gebackene Vater !!!) Ali sehenswert per Fernhammer zum 1:1. Der bis dahin schon einige Male sehr gut parierende Torhüter der Eintracht machtlos.
Welch rasantes Spiel es an diesem Abend war, zeigte dann wenig später der erneute Nillesche Führungstreffer. Wieder blieb eine Leipziger Ballstaffette im Mittelfeld der Eintracht stecken, sehr schnelle und gute Kombination zur Mitte, satter Flachschuss, 1:2 - toll gemacht !
Bis zur Pause  dann weiter verteiltes Spiel, wobei beide Defensivreihen  nicht mehr viel zuließen.

In Abschnitt 2 entwickelte Leipzig zwar Dauerdruck auf das Eintrachtgehäuse, ohne jedoch zu den ganz großen Chancen zu kommen. Die Nilles Abwehr stand tief und vielbeinig vor dem eigenen Tor, die zahlreichen flachen Hereingaben von außen wurden fast immer abgefangen, ebenso die hohen Bälle durch den fangsicheren Eintrachtkeeper.

Zum letztendlich verdienten Ausgleich für L52 musste dann ein Leipziger Bauerntrick in Form eines schönen Flachschusses durch die absichtlich gespreizten Hosenträger des eigenen Mitspielers herhalten...ZwoZwo !

Nilles, keineswegs geschockt, spielte jetzt vermehrt lange Bälle aus der Abwehr - auch um dem Pressing der Leipziger zu entgehen - und blieb weiterhin gefährlich.
Beiden Teams wollten den Dreier...

Dann kamen die letzten 2 Minuten, die alleine das Einrittsgeld wert gewesen wären - aber so gab es für lau, Dramatik pur. Einmal im Ballbesitz, suchten beide Teams sofort den Weg zum gegnerischen Tor...und es ging hin und her und - ohne Sch... - auch wieder her und hin.
"Noch 19 Sekunden !" , rief der Zeitnehmer, als die Uhr vor einer Ecke der Leipziger angehalten wurde. Der kurz ausgeführte Eckball wurde vom Nilleschen Bollwerk nach kinks rausgeschlagen und landete postwendend wieder in deren Strafraum ganz rechts, wo der Topscorer der Leipziger blank stand.  Mit einem "Lothar-Emmerich-Gedenk-Hammer in den kurzen Winkel drehte L52 in buchstäblich allerletzter Sekubde das Siel, 3:2, Schlussruf !

Eine solch bittere Niederlage hatte eigentlich kein Team verdient, aber so wollte es der bunte Fußballgott an diesem Abend.

Vielen Dank an die Eintracht für's Anreisen und das jederzeit sehr faire Spiel !

Sonntag, 18. März 2018

Soccas - BSG 2:0:0


Nach dem Aus der Barbaren und der Auszeit des Karate Klubs sind aktuell nur noch drei Titelträger aktiv. Zwei davon, die Soccas und die BSG duellierten sich zum ersten Spiel im Jahre 2018, bei jahreszeittypischen Temperaturen von ca. 28,3 Grad unter Null (gefühlt). 

Die Soccas erschienen fast vollständig, die BSG hatte Personalprobleme und musste sich mit Gabor Kiraly im Tor und Schmiddi vom Fleur verstärken, was sich zunächst auszahlte, denn der ungarische Keeper zeigt das Spiel seines Lebens und war so heiß, dass er noch zusätzliche Ventilationsöffnungen in seinem geliebten Beinkleid benötigte (siehe Foto). Auch die Leihgabe des Team Fleur überzeugte mit starkem Stellungsspiel und so dauerte es bis zur fünften Minute bevor Eric – beflügelt durch seine dritte Vaterschaft – direkt nach seiner Einwechslung mit seinem ersten Ballkontakt die 1:0 Führung für die Soccas besorgte. Die BSG – durch einen frühen Ausfall numerisch geschwächt – sollte sich von diesem Rückstand nicht mehr erholen, so dass in schneller Folge das 2:0, 3:0 ….. 11:0 fielen. 

Mit diesem Resultat ging es dann in die Pause. Da es die Ligaführung aufgrund logistischer Probleme nicht schaffte, einen ausreichend dimensionierten heißen Whirlpool für die Unterbrechung zu besorgen, ging es zeitnah weiter. Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt. Zunächst schien sie sich den äußeren Temperaturen anpassen zu wollen, aber dann passierte doch noch einiges. Schmiddis schöne Direktabnahme konnte Fisch entscheidend abfälschen, Orti brachte das Kunststück fertig, seine eingefrorenen Gliedmaßen so schnell zu bewegen, dass sich nicht nur der BSG Schütze wunderte, wie das Ding nicht reingehen konnte, Felix (inzwischen ohne Gabor Kiraly Maske, aber immer noch mit dessen Hose) stürmte in bester Rene Higuita Manier aus dem Tor, wiederum Schmiddi setze an der Bande noch zu Blutgrätsche an und zerstörte nicht nur den Platz, sondern auch noch sein Knie, Alex beschwerte sich ständig über Zeitspiel, Matthias Sammer versuchte intensiv, die defensive taktische Aufstellung der BSG zu ergründen und  dann fielen schließlich auch  noch ein paar Tore. Den Schlusspunkt, das 20:0, setzte wieder Eric, der also sozusagen als Alpha und Omega fungierte, mit dem schönsten Tor des Tages, einer Direktabnahme aus handgestoppten 23,8 Metern. 

Nach dem Spiel schaffte es Tosi, die Gesetze der Physik außer Kraft zu setzen und bei sibirischen Temperaturen, einen Kasten Bier mit Kellertemperatur am Start zu haben – aber da er gerade Geburtstag hatte, wurde ihm auch das verziehen. Insgesamt ein stimmungsvoller Auftakt in 2018, der Lust auf Meer macht.